Es gibt diese Momente im Leben, die wir uns niemals ausgesucht hätten.
Momente, in denen wir morgens in den Spiegel schauen und uns selbst kaum noch erkennen.
Es liegt weniger an äußerlichen Veränderungen. Sondern weil wir irgendwo auf dem Weg zu den Erwartungen anderer, zum Funktionieren und Durchhalten ein Stück von uns selbst verloren haben.
Vielleicht kennst du dieses Gefühl.
Du lächelst nach außen und bist innerlich erschöpft.
Du erledigst alles, was erledigt werden muss, und trotzdem fühlt sich dein Leben nicht mehr nach deinem Leben an.
Genau an diesem Punkt begann auch der Weg von Barbara Wallner – der wundervollen Mutmachperle.
In ihrem Herzprojekt-Beitrag erzählt sie mit großer Ehrlichkeit von einer Zeit, in der ihr altes Leben wie ein Kartenhaus zusammenbrach. Sie beschreibt den Moment, in dem sie erkannte, dass sie alleine nicht mehr weitergehen konnte. Dass es Mut braucht, Hilfe anzunehmen. Und dass genau darin oft der erste Schritt in ein neues Leben liegt.
Mich hat beim Lesen besonders ein Gedanke berührt.
Barbara spricht nicht davon, plötzlich mutig gewesen zu sein. Sie beschreibt etwas viel Wahrhaftigeres.
Sie erzählt davon, dass ihr Mutmuskel mit jedem kleinen Schritt gewachsen ist – durch kleine Schritte statt großer Heldentaten und dadurch, dass sie sich immer wieder neu aufgerichtet hat.
Wie oft glauben wir, zuerst mutig sein zu müssen,
bevor wir den nächsten Schritt wagen?
Dabei entsteht Mut doch erst unterwegs. Immer dann, wenn wir uns erlauben, trotz Unsicherheit unserem Herzen zu folgen.
Barbara schreibt davon, wie sie lernte, ihrer inneren Stimme wieder zu vertrauen, Unterstützung anzunehmen und selbst im Nebel ihrer Ängste weiterzugehen. Mit jedem Schritt wuchs ihr Vertrauen – in sich selbst und in das Leben.
Heute begleitet sie als Mutmachperle Frauen auf genau diesem Weg.
Mit ganzheitlichem Coaching, intuitiven Kartenlegungen, liebevollen Botschaften und tiefen Seelengesprächen schafft sie einen Raum, in dem Frauen sich selbst wieder begegnen dürfen – damit sie sich wieder mit ihrer eigenen Kraft verbinden lernen.
Besonders schön finde ich ihren Satz:
„Wenn eine Frau heilt, wandelt sich alles um sie herum.“
Und genau das erleben wir im Herzprojekt immer wieder: Wenn eine Frau beginnt, sich selbst wieder zu vertrauen, verändert sich nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch ihre Beziehungen, ihre Familie und ihr Wirken – und manchmal beginnt genau dadurch auch für andere Menschen ein neuer Weg.
hier kommst du zu ihrem Herzprojekt Beitrag in der 25. Ausgabe Seelenkompass auf Seite 44-47
Mein Herzensimpuls
Vielleicht wartet dein nächster Schritt gar nicht darauf, dass du keine Angst mehr hast.
Vielleicht wartet er darauf, dass du dir selbst wieder die Hand reichst.
Dass du aufhörst, perfekt sein zu wollen.
Dass du aufhörst zu glauben, du müsstest alles alleine schaffen.
Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst.
Mut ist die Entscheidung, deinem Herzen ein kleines Stück mehr zu vertrauen als deiner Angst.
Und genau so wächst er.
Schritt für Schritt.
Atemzug für Atemzug.
Bis du eines Tages zurückblickst und erkennst:
Nicht die Angst hat dein Leben verändert.
Sondern dein erster kleiner mutiger Schritt.
Von Herz zu Herz
Bettina ♥
Herzprojekt Managerin