Annette Wagner-Esparon – Was, wenn du deine Berufung längst lebst?
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Was, wenn du deine Berufung längst lebst? | Annette Wagner-Esparon

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Was, wenn du all die Jahre nach deiner Berufung gesucht hast und irgendwann erkennst, dass sie längst da war, mitten in deinem Leben, in deinen Entscheidungen, deinen Erfahrungen, deinen Neuanfängen und vor allem in der Art, wie du Menschen begegnest?

Genau diese Erkenntnis zieht sich durch den Herzprojekt Beitrag von Annette Wagner-Esparon in unserer Ausgabe BERUFUNG LEBEN und sie berührt für mich einen ganz wesentlichen Punkt, über den wir viel zu selten sprechen.

Viele Jahre löste allein das Lesen von Sätzen wie „Tu, was du liebst. Liebe, was du tust.“ bei Annette intensive Wut aus, denn für sie klangen solche Kalendersprüche wunderschön, hatten mit ihrer eigenen Lebensrealität jedoch wenig zu tun. Sie war fest davon überzeugt, dass es ein Privileg einer kleinen Minderheit sei, die eigene Berufung zu finden und diese dann auch noch leben zu können.

Und genau hier beginnt ihre Geschichte spannend zu werden, denn rückblickend erkennt Annette heute etwas vollkommen anderes.

Sie hat im Laufe ihres Lebens die unterschiedlichsten Berufe ausgeübt und keinen davon hätte sie damals als ihre Berufung bezeichnet. Erst beim Schreiben ihres Beitrags wurde ihr bewusst, dass sie ihre Berufung längst gelebt hat, lange bevor sie selbstständig wurde und lange bevor sie überhaupt einen Namen dafür hatte.

Berufung zeigt sich manchmal erst im Rückblick

Mehr als einmal hat Annette in ihrem Leben von vorne angefangen. Als junge Frau wanderte sie ans andere Ende der Welt aus und sie verließ wiederholt Beziehungen, die nach außen vollkommen in Ordnung wirkten, während sie in ihrem Inneren längst wusste, dass sie dort nicht mehr bleiben konnte.

Solche Entscheidungen waren auch für die Menschen um sie herum schwer nachzuvollziehen und manche davon haben Menschen verletzt, die sie liebte. Doch es ging Annette nie darum, einfach nur ihren eigenen Willen durchzusetzen, sondern darum, authentisch leben zu können, ohne sich selbst dabei zu verlieren.

Heute erkennt sie,
dass genau diese Ehrlichkeit zu einem roten Faden ihres Lebens geworden ist.

Und genau das finde ich so kraftvoll, denn wie oft betrachten wir unseren Lebensweg nur danach, ob er geradlinig war, ob unsere Entscheidungen im Außen verstanden wurden oder ob wir einen Beruf gefunden haben, der auf dem Papier zu uns passt?

Dabei entsteht Berufung für mich an einer viel tieferen Stelle.

Sie zeigt sich darin, was uns immer wieder berührt, welche Menschen und Geschichten uns anziehen, wofür wir bereit sind loszugehen und welche Erfahrungen uns so prägen, dass daraus irgendwann unser eigenes Wirken entsteht.

 

Die schönsten Momente standen in keiner Stellenbeschreibung

Annette beschreibt in ihrem Beitrag, dass die schönsten Momente ihres Berufslebens nie in einer Stellenbeschreibung standen. Sie entstanden in Gesprächen, im Hinspüren, im Begleiten von Menschen und in ihrem aufrichtigen Interesse an ihrem Leben.

Ganz gleich, welchen Beruf sie gerade ausübte, es waren immer die Geschichten der Menschen, die sie am tiefsten berührten und in ihr den Wunsch auslösten, sie ein Stück auf ihrem Weg zu begleiten.

Annette Wagner-Esparon – Was, wenn du deine Berufung längst lebst?
Annette Wagner-Esparon – Was, wenn du deine Berufung längst lebst?
Annette Wagner-Esparon – Was, wenn du deine Berufung längst lebst?

 

Heute kann Annette rückblickend sagen:

Genau dort habe ich meine Berufung längst gelebt.

Was für eine Erkenntnis.
Denn plötzlich verändert sich die ganze Frage.

Aus „Wann finde ich endlich meine Berufung?“ wird die Einladung, einmal zurückzuschauen und zu erkennen, wo sie sich längst gezeigt hat.

  • Welche Begegnungen haben dich geprägt?
  • Welche Aufgaben hast du immer wieder ganz selbstverständlich übernommen?
  • Was hat dich unabhängig von deiner jeweiligen Berufsbezeichnung berührt?
  • Wo warst du ganz bei dir und gleichzeitig ganz verbunden mit einem anderen Menschen?

Spür mal rein: Das könnte auch dein roter Faden sein.

 

Aus Erfahrung wird Wirken

Annette erkennt heute, dass ihre heutige Arbeit genau aus all diesen Erfahrungen entstanden ist.

Sie begleitet Menschen, die bereit sind, sich selbst ehrlich zu begegnen, und öffnet gemeinsam mit ihnen Türen zu Gefühlen, Gedanken und Erfahrungen, die im eigenen Leben oftmals lange keinen Raum bekommen haben.

Dabei geht es um einen geschützten Raum, in dem sich alles zeigen darf, was gerade da ist, frei von Wertung und Urteil.

Annette bringt ihre Haltung in einem Satz auf den Punkt,
der für mich weit über ihre Arbeit hinaus wirkt:

ALLES DARF DA SEIN. ♥

Denn genau dort beginnt für sie Veränderung, wo wir aufhören, gegen unseren momentanen Zustand anzukämpfen, und beginnen anzuerkennen, was gerade zu unserem Leben gehört.

Die Akzeptanz des Ist-Zustandes
beschreibt Annette als ersten Schritt zur Heilung.

Das bedeutet, uns mit all unseren Facetten zu begegnen und auch jenen Anteilen wieder Raum zu geben, die wir über lange Zeit verdrängt, weggeschoben oder als unbequem empfunden haben.

 

Warum ich tue, was ich tue

Im begleitenden Video „Warum ich tue, was ich tue – Mein Weg zur Akasha-Chronik“ nimmt Annette dich noch persönlicher mit in ihre Geschichte und zeigt, wie aus ihrem eigenen Lebensweg ihre heutige Arbeit entstanden ist.

Genau diese Verbindung finde ich für unser Titelthema BERUFUNG LEBEN so wertvoll, denn Berufung entsteht eben nicht immer an dem Tag, an dem wir ein Business gründen, eine Ausbildung abschließen oder unserem Angebot einen Namen geben.

Oft leben wir längst Teile davon und erkennen es erst später. Wenn wir zurückblicken, ergeben Begegnungen, Entscheidungen, Brüche, Umwege und Neuanfänge plötzlich ein ganz anderes Bild. Dann sehen wir den roten Faden.

Und erkennen: Das alles gehörte ja dazu.

Heute arbeitet Annette mit Menschen, die sich selbst ehrlicher begegnen und tiefer verstehen möchten. Ihre eigenen Erfahrungen sind dabei kein Kapitel, das hinter ihr liegt, sondern ein wesentlicher Teil dessen, was sie heute weitergeben kann.

Und genau darin liegt für mich eine wunderschöne Form von BERUFUNG LEBEN.

Nicht das perfekte Leben erschaffen, sondern das eigene Leben so tief verstehen, dass aus unseren Erfahrungen Wirkung entstehen darf.

📖 Hier kannst du direkt in Annettes Herzprojekt Beitrag im Magazin eintauchen

🎥 Hier geht’s zum Video „Warum ich tue, was ich tue – Mein Weg zur Akasha-Chronik“

💚 Mehr über Annette und SoulAmbassador

Mein Herzensimpuls für dich ♥

Nimm dir heute einmal Zeit und schau auf deinen bisherigen Lebensweg, ohne ihn zu bewerten und ohne daraus sofort eine Antwort machen zu wollen.

Frag dich, welche Menschen und Geschichten dich schon immer berührt haben, welche Aufgaben dir immer wieder begegnet sind und in welchen Momenten du gespürt hast, dass das, was du gerade tust, für einen anderen Menschen wirklich etwas bedeutet.

Und dann stell dir diese eine Frage:

Was, wenn ich meine Berufung längst lebe?

Lass diese Frage einmal wirken und schau darauf, was sich durch dein Leben zieht, unabhängig von Berufsbezeichnungen, Positionen und all dem, was du irgendwann einmal glaubtest werden zu müssen.

Denn am Ende zeigt sich Berufung oft genau dort, wo wir ganz selbstverständlich wir selbst sind, so nach dem Motto: Ja, ja, das mach ich halt so! Und manchmal ist es so, dass wir ohne es zu wissen damit etwas in einem anderen Menschen wirklich bewegen und bewirken.

Schau einmal genau hin: Du bist gar nicht mehr so weit entfernt und ich bin gespannt auf deine Erkenntnisse.

ALLES SCHON DA – IN DIR ♥

Von Herz zu Herz
Bettina ♥

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